Wir über uns

Das Akademische Orchester Leipzig ist das renommierteste Amateursinfonieorchester der Stadt. In jeder Spielzeit gestalten die Musiker unter der Leitung von Horst Förster sechs Abonnementkonzerten im Großen Saal des Leipziger Gewandhauses sowie zwei bis drei Kammerorchesterkonzerte im Mendelssohn-Saal. Neben den Veranstaltungen der professionellen Musikszene sind die Akademischen Konzerte fest im Leipziger Musikleben etabliert und nahezu ständig ausverkauft.

Durch die Ernsthaftigkeit und Kontinuität seiner künstlerischen Arbeit hat sich das Orchester in den vergangenen Jahren einen guten Namen gemacht und interessante Beiträge zum Musikleben der Messestadt geliefert. Dabei ist es dem Klangkörper in der Programmgestaltung gelungen, sein eigenes Profil in der Leipziger Konzertszene überzeugend darzustellen und ausgetretene Pfade zu vermeiden. Die Konzertprogramme enthalten neben den Werken der allgemeinen Konzertliteratur stets auch weniger Bekanntes und zu Unrecht Vergessenes. Auch die Musik zeitgenössischer Komponisten wird angemessen berücksichtigt. Kompositionsaufträge vergab das Orchester in den vergangenen Jahren u. a. an den Jazzpianisten Stephan König.

Regelmäßig musizieren Solisten von internationalem Rang in den Akademischen Konzerte im Gewandhaus. Daneben bietet das Orchester auch jungen Nachwuchskünstlern eine Bühne, indem es Preisträgerkonzerte des Deutschen Musikwettbewerbs veranstaltet und in seinen Konzerten Preisträger des Texas Music Festivals Houston vorstellt.

Konzertreisen führten das Orchester in den letzten Jahren u. a. nach Nanjing/China, wo die Musiker drei Konzerte vor insgesamt 5000 Hörern gaben. Außerdem gastierte der Klangkörper im Mozarteum Salzburg, in die Felsenkirche von Helsinki und im Konzerthaus Berlin.

Zur Geschichte

Das Akademische Orchester Leipzig wurde 1954 von Horst Förster als Collegium musicum der Universität gegründet. Bereits 1956 begannen die Akademischen Konzerte, mit denen das Orchester seitdem ständig im Leipziger Konzertleben präsent ist. Es sieht sich in der großen Tradition studentischen Musizierens in Leipzig, die mit Namen wie Georg Philipp Telemann und Johann Sebastian Bach verbunden ist. Mit der Eröffnung des Neuen Gewandhauses im Jahre 1981 wurde der Große Saal zur Heimstatt für die Konzerte. Über 350.000 Besucher haben in den vergangenen Jahren das Orchester dort gehört, aber auch im Ausland gastierte der Klangkörper regelmäßig. Waren es vor der Wende Musikzentren in Tschechien, in Ungarn, Rumänien und Bulgarien, so kamen nach 1989 Frankreich, Italien, Spanien, Norwegen, Kanada, die USA und Japan hinzu. Seit 1991 arbeitet das Akademische Orchester Leipzig als freies Sinfonieorchester im Status eines eingetragenen Vereins mit anerkannter Gemeinnützigkeit.